Bildung ist der Schlüssel zu einer eigenständigen Zukunft – das zeigt sich besonders deutlich in Malawi. An der Jacaranda Vocational School erhalten junge Menschen eine praxisnahe Ausbildung, die ihnen echte Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt eröffnet. Ein zentraler Baustein dafür ist die hauseigene Schreinerwerkstatt (Carpentry Workshop).
In der Werkstatt lernen die Jugendlichen nicht nur die Theorie, sondern greifen von Anfang an selbst zu Säge und Hobel. Silvia Hesse, Vorsitzende des Vereins Freundeskreis Malawi und Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre e.V., machte sich vor Ort ein Bild von den Fortschritten und tauschte sich intensiv mit dem Ausbilder aus. Von modernen Maschinen wie Bandsägen und Hobelmaschinen bis hin zu klassischen Handwerkzeugen lernen die Schülerinnen und Schüler den fachgerechten und sicheren Umgang mit der Technik.
Der Erfolg der Ausbildungsstätte lebt von engagierter Unterstützung und starken Partnerschaften. Um allen Jugendlichen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten, wird die Ausstattung der Werkstatt Schritt für Schritt erweitert. Das Ziel ist klar: Jeder Auszubildende soll mit eigenem Werkzeug arbeiten können, um das Handwerk von Grund auf perfekt zu erlernen. Vor Ort ist die Freude über die bisherigen Erfolge groß, doch für den Ausbau werden weiterhin gezielt Werkzeuge wie Schraubzwingen, Schraubendreher oder spezielle Sägen benötigt.
Die Schreinerwerkstatt ist damit weit mehr als ein Raum zum Lernen – sie ist eine nachhaltige Investition in die Eigenständigkeit der Jugend in Malawi. Mit einer fundierten Ausbildung erhalten die Absolventen die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben und gestalten die Zukunft ihrer Region aktiv mit.
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