Russlands Krieg in der Ukraine. Malawi betrifft dies besonders hart

Silvia Hesse Allgemein

Die schrecklichen Ereignisse in der Ukraine erschüttern uns sehr. Mit Sorgen sehen wir die Entwicklung in der Ukraine und Europa. Auch Länder des globalen Südens sind betroffen, da sie mit Weizen aus Russland und der Ukraine beliefert wurden.  
Länder wie Mozambique und Malawi betrifft dies besonders hart. Während sich die Menschen von den verheerenden Wirbelstürmen und Fluten, die durch die Klimakrise verursacht wurden, erholen, erleben sie nun knapper werdende Hilfsgüter, steigende Preise für Treibstoff-, Weizen, Speiseöl etc.  Die steigenden Lebenserhaltungskosten verschärfen ihre Situation. Laut dem Bericht von Care kommen mehr als 20 Prozent des Weizens für Malawi aus Russland. Durch die gestörten Lieferketten wird die Armut und der Hunger wieder ansteigen. 

Die Schülerinnen und Schüler der Jacaranda-Schule – alles Waisenkinder- denken besonders an die Kinder in der Ukraine. Als Ausdruck ihrer Solidarität haben sie Bilder für sie gemalt, die wir an Mitglieder des Vereins Migranten für Agenda 21 e.V. weitergegeben habe, um sie den Kindern in Charkiw und Lwiw zu überreichen. Der Verein Migranten für Agenda21 e.V. hilft in vielfacher Weise den Menschen in der Ukraine und plant gemeinsam mit befreundeten Parteiorganisationen in Charkiw und in Lwiw ein Kinderfest. Jede Unterstützung ist willkommen.