Hilferuf aus Malawi

julian Allgemein

Seit Tagen regnet und stürmt es in Malawi. Häuser, ganze Dörfer wurden überschwemmt und zerstört. 170 Menschen starben und Tausende sind Obdachlos und die Zahlen steigen. Diese Menschen suchen eine Bleibe bei Freunden, Verwandten oder in höher gelegten Schulen und Kirchen, die überfüllt sind. Mehr als die Hälfte des Landes wurde als Katastrophengebiet deklariert. Die Bewohner machen sich Sorgen um die Folgen, wie eine Ausbreitung von Cholera, da viele provisorische Toiletten durch das Unwetter zerstört und überschwemmt wurden.

 

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Die Regierung ist überfordert, da sie nicht die finanziellen Kapazitäten für eine Hilfestellung haben und es unmöglich ist manche Gebiete zu inspizieren, wegen des Unwetters und der Fluten. Nur wenige auf der Welt bekommen von diesen Zuständen mit. Auch viele meiner Mitmenschen, wie Kollegen oder Schüler sind davon betroffen – besonders Schüler. Sie verloren ihre Eltern, jetzt ihr zuhause und die Katastrophen hören nicht auf. Am Sonntag wird das nächste, noch schlimmere Unwetter erwartet.

Diese Schüler haben alles verloren. Sie besitzen nur noch die Kleidung, die sie tragen, verloren ihre Schulmaterialien, die ein Vermögen für sie kosten und trinken das unsaubere Wasser und essen Abfälle, die sonst an die Tiere verfüttert werden, um etwas im Magen zu haben. Jacaranda versucht zu helfen und das schaffen wir nur mit internationaler Unterstützung, wie beispielsweise Deutschland. Bitte hilft Sie mit, den Kindern wieder ein warmes Mahl geben zu können, Kleidung oder selbst eine Decke, die die Nacht wieder angenehmer macht. Es soll auch ein nächstes Projekt folgen, indem die Häuser wieder aufgebaut bzw. neuerbaut werden, wenn sich die Situation ein wenig entspannt hat.
Bitte helfen Sie uns den Kindern diese Grundbedürfnisse wieder zu verschaffen. Das Geld kommt direkt den Betroffenen zu Gute. Jeder Euro zählt.