Jubiläum anläßlich des 50 Jährigen Bestehens des Freundeskreises

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Im März jährte sich zum 50. Mal die Begegnung zwischen Hannover und Blantyre, die 1968 zu einer offiziellen Städtepartnerschaft führte, die von der damaligen Ratsfrau Dr. Lore Henkel (gelbe Bluse) angeregt wurde und viele Jahre begleitet wurde.
Der Freundeskreis Malawi , das Agenda 21-Büro und das Kulturbüro haben aus diesem Anlass den Stadtdirektor von Blantyre, Ted Nandolo und den Leiter der Abteilung Umwelt, Kultur und Freizeit, Sylvester Mitini-Nkhoma sowie Matthias Seeler von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GIZ und zur Zeit in Blantyre, vom 12. -16. März nach Hannover eingeladen. Für die Delegation wurde ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

Der Besuch bei der Fairhandelsorganisation El Puente in Hildesheim diente dazu, gegenseitig Informationen auszutauschen und Möglichkeiten auszuloten, fair gehandelte Produkte aus Malawi in Europa zu importieren. Auch der Leiter der Polish Fairtrade Association (Partner im Projekt „aware&fair“) war aus Polen angereist, um an dem Gespräch teilzunehmen.

 

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Dr. Lore Henkel, Mitbegründerin des Freundeskreises Malawi und der Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre zeigt Ted Nandolo, dem Stadtdirektor von Blantyre und Silvia Hesse, Ihrer Nachfolgerin und Leiterin des Agenda21-Büros ein Foto von ihrem letzten Besuch in Blantyre.

 

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Weitere Programmpunkte waren:
– Besuch bei der Feuerwehr
– Besuch beim Abfallwirtschaftsbetrieb
– Besuch bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe
– Gespräche mit der Kulturdezernentin Marlis Drevermann sowie mit dem Umwelt- und Wirtschaftsdezernenten Hans Mönninghoff

Höhepunkt war die Eröffnung der Ausstellung „Begegnungen -50 Jahre (Städte) Partnerschaft Hannover – Blantyre“, die Bürgermeister Bernd Strauch am 15. März im Neuen Rathaus eröffnete. Silvia Hesse lud die Gäste in das Agenda 21-Plenum ein, das sich ganz der Städtepartnerschaft Hannover-Blantyre widmete.

 

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Zum Abschluss des Besuchs empfing Oberbürgermeister Stephan Weil die Gäste. In dem Gespräch wurde von beiden Seiten der Wunsch nach einer weiteren und stärkeren Zusammenarbeit geäußert.